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Fokus Stark – Entdecke deine inneren Ressourcen und meistere Herausforderungen mit neuer Kraft

Ich heiße Ulrike Frank-Wilhelm, bin 62 Jahre alt, Lehrerin und lebe im sonnigen Süden Frankreichs.

Ulrike Frank-Wilhelm: Resilienz Coach & Trainerin im Bereich Stressmanagement

Es war mir immer schon ein Anliegen für Menschen da zu sein, sie zu fördern und zu unterstützen. Nach meinem Staatsexamen in Psychologie, Pädagogik und Hauptschuldidaktik habe ich mit viel Engagement und Freude über 30 Jahre als Lehrerin gearbeitet; 20 Jahre in Bayern und 10 Jahre an einer deutschen Auslandsschule.

In Deutschland war ich als Praktikumslehrerin tätig, betreute Lehramtsanwärter, war Prüfungsbeisitzerin an der Universität und erhielt die Verwendungseignung zur Seminarleiterin, bevor ich meinem zweiten Ehemann, der aus beruflichen Gründen ins Ausland zog, nach Südfrankreich folgte. Hier studierte ich noch einmal Jazzgesang, trat dann aber eine Stelle als Klassenleiterin an der dortigen deutschen Auslandsschule an. Danach schloss ich die Ausbildung zur Resilienz – Trainerin ab.

Jetzt bin ich zusätzlich als Resilienz – und Stressmanagement- Coach tätig und biete den RASMUS, e-RASMUS und RAMSES-Kurs an.

Was macht mich zur Erfahrungsexpertin?

Auf meinem Lebensweg durchlief ich einige krisenbelastete Phasen: Trennung vom Vater meiner Kinder, Zeit als alleinerziehende Mutter, Karriereknick wegen des Umzuges ins Ausland und zuletzt das Auftreten einer chronischen Krankheit, die mich zeitweise an den Rollstuhl fesselte.

Diese Krisen kosteten mich immer wieder viel Kraft. Ich gewann aber auch jedes Mal neue Einsichten und Erkenntnisse und letztendlich mehr Stärke im Umgang mit schwierigen Lebenssituationen.

Wie bin ich mit Krisen und herausfordernden Situationen im Leben umgegangen?

Ich hatte, aus einer Flüchtlingsfamilie stammend, sehr starke Vorbilder in den Frauen der Familie, die nie Schwäche zeigten, nie aufgaben und immer nach Lösungen suchten und diese auch fanden. „Schwäche“ war ein Fremdwort. Dies hat mich nicht vor Krisen geschützt, mir aber viel Stärke und Kraft für Lösungsorientierung gegeben.

Dagegen war es in der Familie nicht akzeptiert Schwäche zu zeigen und nicht üblich auf sich zu achten. Es hat eine Weile gedauert, bis ich dies begriff und schließlich gelernt habe achtsamer mit mir umzugehen, mehr Selbstmitgefühl für mich aufzubringen und mir Schwächen zuzugestehen.

Was tue ich beim ERNA Erfahrungsexpert*innen Resilienz-Netzwerk?

Das Konzept des RASMUS-Kurses hat mich schnell überzeugt. Nachdem ich die Ausbildung abgeschlossen hatte, wurde ich Mitte 2025 zunächst passives Mitglied des Netzwerkes.

Ende 2025 habe ich zusammen mit einer Kollegin den RAMSES Recovery-Kurs, ein an die spezielle Gruppe angepasste Variante des RASMUS Präventions-Kurses, für die Deutsche DepressionsLiga e.V. gehalten, was mir sehr viel Freude bereitete.

Das gute, mitunter sogar überschwängliche Feedback der Kursteilnehmer*innen hat mich noch einmal in meiner Überzeugung bestärkt, dass der RASMUS- Kurs ein Gewinn für die Teilnehmenden ist. Ich freue mich darauf, weiter solche Kurse geben zu können.

Seit Anfang 2026 bin ich nun aktives Mitglied, schreibe in regelmäßigen Abständen Blogartikel und biete virtuelle Kaffeepausen an.

Was sind meine Herzensthemen? Wofür setze ich mich ein? Was treibt mein Engagement beim ERNA Erfahrungsexpert*innen Resilienz-Netzwerk an?

Ich bin Resilienz-Coach aus Überzeugung.

Während meiner 30-jährigen Arbeit als Lehrerin war ich im intensiven Austausch mit Menschen: Schüler*innen, Eltern, Studierenden, Referendar*innen und Kolleg:*nnen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und mit multiplen Problemen. Ich habe gesehen, was Menschen stark macht – und was sie aus der Bahn wirft.

Ich stärke Menschen, weil ich weiß, wie wichtig innere Stabilität ist. Ich wünsche mir, dass auch andere Menschen Freude zurückgewinnen und ihr Leben selbstbestimmter und kraftvoller führen und genießen können. Nur wer seine Stärken kennt, seine Schwächen akzeptiert und sie sich verzeiht, hat die Basis, den richtigen Weg in seinem Leben einzuschlagen und den Platz in der Gemeinschaft zu finden, an dem er mit Leichtigkeit und voller Energie leben kann.

Ein Gewinn auf der ganzen Linie für den Einzelnen und die Gesellschaft. Ich glaube fest daran, dass glückliche Menschen, die das Gefühl haben an „ihrem“ Platz angekommen zu sein, auch die Kraft haben dieses Glück weiterzugeben und zum Multiplikator zu werden. Eine schöne Vorstellung: Lasst uns gemeinsam glücklicher und stärker werden 😊

Was ist meine Resilienz-Superkraft? Welcher Aspekt von Resilienz ist besonders wichtig für mich?

Von Natur aus bin ich ein eher fröhlicher Mensch und habe Sinn für Humor. Wenn ich morgens aufwache, bin ich voller Initiative für den kommenden Tag.

In krisenbehafteten Lebenssituationen hat mir mein Optimismus und meine Lösungsorientierung immer wieder auf die Beine geholfen.

Doch auch die fünf anderen Resilienzfaktoren: Akzeptanz, Eigenverantwortung, Zukunftsorientierung, Rollenklarheit und Netzwerkorientierung sind wichtige Bausteine der Stabilisierung. Insbesondere Akzeptanz steht oft am Anfang jeder Weiterentwicklung und setzt viele Kräfte frei. Situationen, die nicht zu ändern sind, nicht zu akzeptieren, bedeutet Stagnation und chronischen Kraftverlust.

Die Effizienz von Übungen in Achtsamkeit konnte ich selbst erleben. Sie beruhigen das vegetative Nervensystem und die Emotionen und helfen dabei, klarer zu denken und strukturierter mit einer bestehenden Krise umzugehen.

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